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Schlafstörungen 2 / 4
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Der natürliche Schlaf im Kindesalter |
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Erziehung zu einem geruhsamen Schlaf Dabei geht es darum, dem Kind die Erfahrung zu vermitteln, sich in der Leichtschlafphase selbst oder mit nur geringen Hilfen wieder beruhigen zu können. Erwacht Ihr Kind nachts, geben Sie ihm einige Minuten die Möglichkeit sich selbst wieder zu beruhigen. Schreit es sich ein, trösten sie es mit möglichst geringen Mitteln, z.B. beruhigende Worte, Hände halten, Kopf streicheln, etc. Lassen Sie das Kind ist im Bett, vermeiden Sie Licht, wickeln Sie nur, wenn es unbedingt nötig ist. Gewöhnen Sie Ihr Kind bereits beim Einschlafen an eine Einschlafhilfe, z. B. Kuscheltier, Schmusetuch, Spieluhr, o.ä. |
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Natürliche Trennungsängste bei Kleinkindern Die Nähe zu den Eltern im Wach-, wie auch im Schlafzustand ist ein natürliches kindliches Bedürfnis im ersten Lebensjahrzehnt. Entstehen in der kindlichen Erlebniswelt Ängste oder Spannungen, so suchen unsere Kinder die Geborgenheit von uns Eltern tagsüber, wie auch nachts. Ich empfehle diesem Wunsch nach Trost zunächst auch nachzugeben. Im weiteren Entwicklungsprozess sollte sich der Ablösungsprozess von den Eltern allmählich (und von sich aus) vollziehen. |
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Trennung ist Vertrauenssache |
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Schlafrituale im Kindesalter In grauer Vorzeit hat unser Gehirn die Leichtschlafphase entwickelt, um uns vor den Gefahren der Umwelt (wilde Tiere etc.) auch im Schlaf zu bewahren. Auch heute noch prüft unser Gehirn in der Leichtschlafphase, ob die Schlafsituation dem Einschlaf-Zustand entspricht, oder ob (gefährliche) Veränderungen eingetreten sind. Erfahren die Kinder die Sicherheit der Einschlafumgebung wieder, so können Sie beruhigt weiter schlafen, andernfalls fahren sie vor Schreck aus dem Schlaf. Dies erklärt die große Bedeutung der Einschlafsituation. Ziel ist es, ohne fremde Hilfe in den Schlaf zu finden. So ist es z.B. wichtig das Trinken und das Einschlafen zu trennen. Es ist besser in der Übergangszeit einen Nuckel als Einschlafhilfe zu verwenden, als Mamas Brust oder die Flasche. Lassen Sie Ihr Kind auch nicht in Ihren Armen einschlafen. Es ist günstiger Ihr Baby wach ins Bettchen zu legen und es durch leises Singen oder sanftes Streicheln zu beruhigen. Ebenso sollte Ihr Kind nicht im Herumtragen, Kinderwagen oder Auto einschlafen, da es sonst beim Erwachen im eigenen Bett ebenfalls verwirrt und ängstlich reagiert. Die Gute-Nacht-Rituale (Vorlesen, Singen, Kuscheln, etc.) selbst müssen (auf 15 bis 30 Minuten) klar begrenzt sein, um die Aktivität herab zu drosseln und die nötige "Bettschwere" zu erreichen. Bei zu langen Einschlafritualen verpassen Sie das sogenannte "Schlaffenster" und die eingetretene Müdigkeit weicht wieder einer inneren Unruhe und Tatendrang. |
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Erholungsschlaf nach erlebnisreichem Tag Der Schlaf dient der Erholung, insbesondere auch unseres zentralen Nervensystems, das sich in dieser Zeit sortiert, regeneriert und gewissermaßen von fehlerhaften Eindrücken reinigt. Daher sind harmonische, anregende und vor allem erfüllte Tages-Erlebnisse die Grundvoraussetzung für einen guten Schlaf. Besonders wichtig sind auch körperliche Anstrengungen, beispielsweise ein ausgiebiger Spaziergang um die Mittagszeit. Planen Sie feste Rhythmen in den Tagesabläufen. Dies erhöht die Bindungssicherheit Ihres Kindes und festigt seinen Biorhythmus. Der Mittagsschlaf darf nicht zu spät erfolgen. |
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Globuli bei Schlafstörungen im Kindesalter?
Bei Schlafstörungen im Säuglings-, Baby- und Kleinkindesalter kommen weitere bewährte homöopathische Arzneien wie Aconitum, Belladonna, Bryonia, Calcium carbonicum, Chamomilla, Hyoscyamus, Jalapa, Kalium carbonicum, Lycopodium, Magnesium carbonicum, Phosphorus, Staphisagria, Stramonium, Syphillinum, u.a. infrage. |
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In der Ruhe liegt die Kraft Lassen Sie sich Zeit ! Ein stabiles Schlafverhalten entwickelt sich allmählich über Monate. Setzen Sie sich klare Erziehungsziele. Bearbeiten Sie die Grundthemen Erlebnishunger, Geborgenheit, Trennungsängste, Urvertrauen geduldig im Alltag ... |